Santa María de Guía liegt im Nordosten von Gran Canaria und wurde am Ende des 15. Jahrhunderts gegründet. Gründungsvater ist Sancho de Vargas Machuca, der als der Eroberer Gran Canarias gilt. Dieser Ursprung ist dafür verantwortlich, dass aus dieser kleinen Stadt schnell eine sehr geschäftige Stadt wurde, die auch kulturell einiges zu bieten hat.
Besucher sollten sich auf jeden Fall die Kirche ansehen. Sie ist für die Größe des Ortes recht groß und zeigt eine Mischen und barockem und neoklassizistischem Stil. Die beste Besuchszeit ist die Zeit vom 30. April bis zum 7. Mai, denn dann wird hier jedes Jahr ein Fest für die berühmte Spezialität des Ortes, der Queso de flor (Blütenkäse), gefeiert. Aber auch viele andere hier hergestellte Güter haben sich einen sehr guten Ruf herstellen können.
Zwei der bekanntesten Bürger der Stadt sind zum einen Don Pedro José Gordillo y Ramos, der in den Jahren 1810-1813 der Präsident des spanischen Parlaments war, sowie der von 1756 bis 1815 lebende Bildhauer Luján Pérez.