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Das milde Klima der Kanaren und die guten Trainingsbedingungen, die hier das ganze Jahr hindurch herrschen, machen Gran Canaria zu einem sehr beliebten Ziel für Biker jeglicher Art, wobei gerade das Mountainbike sehr gerne mit in den Urlaub genommen wird. Daher sollte auf jeden Fall im Vorfeld abgeklärt werden, wie der Transport des Fahrrads bei der Fluggesellschaft gehandhabt wird. Wir geben schon mal die Rahmenbedingungen bei den wichtigsten Fluggesellschaften mit auf den Weg, wobei es aber auch zu Änderungen gekommen sein kann. Daher bitten wir ausdrücklich, sich nochmal direkt mit der Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen.
Condor
Das Rad muss auf jeden Fall im Vorfeld angemeldet werden, was allerdings auch über das Internet machbar ist. Es zählt als Sportgepäck und darf bis zu 30 Kilogramm wiegen, wobei jedes Kilo darüber hinaus nach den gängigen Tarifen für Übergepäck berechnet wird. Die Kosten belaufen sich pro Strecke und Rad auf 25 Euro.
TUI Fly
Auch hier muss das Rad auf jeden Fall im Vorfeld angemeldet werden, wenn man einen Anspruch auf Mitnahme haben will. Im Falle des Versäumens der Anmeldung wird der normale Tarif für Übergepäck berechnet, falls das Rad trotzdem Platz in der Maschine findet. Es zählt auch hier als Sportgepäck, wobei die Räder einzeln mit 25 Euro pro Strecke berechnet werden.
Air Berlin / LTU
Bei Air Berlin und LTU liegen die Preise ebenfalls bei 25 Euro pro Rad und Strecke und gelten als Sportgepäck, das pro Person 30 Euro betragen darf. Auch hier muss das Rad oder anderes Sportgepäck vorher angemeldet werden. Kleiner Tipp: Es gibt eine genaue Auflistung über alle Gegenstände, die als Sportgepäck geltend gemacht werden können.
Wer keine Lust verspürt, sein Sportgerät mit auf die lange Reise zu nehmen, dem können wir beruhigt mitteilen, dass sich Fahrräder in allen erdenklichen Ausführungen auch bequem vor Ort mieten lassen. Die Radverleihe bieten oftmals auch Touren mit dem Mountainbike durch die schönsten Gegenden an. Als kleine bitte an alle, die die Insel querfeldein auf eigene Faust erkunden wollen: bitte nehmt Rücksicht auf die einzigartige Flora und Fauna der Insel, damit auch spätere Generationen etwas von ihr haben. Auch sollte das Eigentum anderer unbedingt geachtet werden.
Wer sich mit dem Rennrad auf Erkundungstour begibt, der kommt in der Regel mit einer guten Straßenkarte der Insel aus. Auch die Touren, die wir hier präsentieren, sind zum größten Teil auch mit dem Rennrad befahrbar. Für Touren abseits der Straßen ist es am ratsamsten, sich vor Ort einer Gruppe anzuschließen. Die Tourismusinformationsbüros können in diesem Punkt weiterhelfen.
Bevor wir jetzt mit den Touren weiter machen, möchten wir noch auf die benötigte Ausrüstung hinweisen, denn das Landesinnere ist nicht so stark besiedelt. Man trifft auf viele verlassene Fincas und geschlossene Geschäfte, da der Tourismus und der damit verbundene Wachstum der Küstenorte für viele Einheimische bessere Arbeit und ein komfortableres Leben bedeutet. Daher sollte aufgrund der hohen Temperatur auf ausreichen Flüssigkeit geachtet werden, so dass zwei volle Trunkflaschen auf jeden Fall dabei sein sollten. Durch die zurückgelegten Höhenmeter ändern sich auch immer wieder die klimatischen Bedingungen, so dass auch eine Regenjacke und eine Windweste mitgenommen werden sollte. Des Weiteren sollten die Versorgung mit Energie (Riegel), möglichst leichte Schlösser und ausreichende Beleuchtung für die Tunnel ebenso dabei sein, wie ausreichend Werkzeug (Tool), Flickzeug und ein Reserveschlauch. Auf gar keinen Fall sollte ein Handy fehlen, falls es, trotz aller Vorsicht, zu einem ernsteren Zwischenfall kommt. |


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